Hallo Nordlicht aus HH,
dann gebe ich auch noch aus Erfahrung wider: Habe 1997 meinen ersten Biturbo (Spider) von einem der "Spezialisten" gekauft und seitdem nie oder nur sehr kurzzeitig ohne Dreizack unterwegs gewesen. Darunter war der benannte frühe Spider als 2,0L 3V Einspritzer, danach folgten ein 2.24, parallel ein 2,5 Vergaser Coupe; später den Spider mit einem 2,8 3V Einspritzer mit Kat ausgestattet, dann ein 222 4V (2,8L 4V Verteiler), dann ein QP4 V8 Evo, dann und schlussendlich einen ABS-Ghibli 2.0. Ein bunter Querschnitt also über nahezu alle Motoren, Baujahre und Ausbaustufen.
Meine Einschätzungen (subjektiv, sicherlich) zu Spaßfaktor: Es gab keinen, der keinen Spaß gemacht hätte, auch wenn z.B. Handling und Motorisierung schon deutliche Unterschiede aufweisen.
Die Vergaser Autos sind vom Spritverbrauch und aufgrund der unzureichend gekühlten Turbos eigentlich heute nicht mehr fahrbar, auch wenn ich persönlich die frühen Coupes traumhaft finde. Egal ob 2L oder 2,5L, das ist cool aber teuer und immer kaputt.
2L oder 2,5/2,8 sind Geschmacksache. 2L ist mein bevorzugter Antrieb, ist agil und wider Erwarten haltbar, wenn er nicht sinnlos getreten wurde bzw. wird. 2,5/2,8 sind ähnlich haltbar und ähnlichen Voraussetzungen, viel Drehmoment aber wenig Agilität. Egal ob 3V oder 4V.
Wenn das Budget knapp ist lass die Finger von den 4V - um die wirklich in Schuss zu bringen, so dass die Autos Freude machen, bist Du schon sehr schnell ein paar viele Tausender los, vorausgesetzt, Du kennst einen Schrauber, der das ordentlich erledigt, sonst bist Du die Tausendr los, hast aber keinen Spaß.
Von V8 rede ich erst gar nicht, Ich habe in 10 Jahren nicht einen einzigen erlebt, der wirklich sauber gelaufen ist und länger gehalten hat (inkl. meinem Eigenen) - los, fallt jetzt alle über mich her - sieht aus wie ein Kunstwerk aber hält sein Versprechen nicht.
Ein 6-Zylinder Biturbo Einspritzer, der einmal richtig in Schuss ist und dann ordentlich warm und kalt gefahren, dessen Ventile eingestellt werden und der nicht länger mit Vollgas gefahren wird und keine Streifen auf die STraße malen muss, hält gut, macht viel Freude und mit dem kann man bedenkenlos auch größere Urlaubsfahrten unternehmen.
2,8 3V Kat und 5-Loch Fahrwerk (BJ 89-93) Autos kann man am unteren Ende des Budgets kaufen, wenn sie nicht verrübt sind. Am besten den Verkäufer die ersten 10km fahren lassen, dann weißt Du, was Sache ist. Belege hin- oder her, Historie hin- oder her: Ausgiebig fahren, hat er Leistung, tut alles halbwegs, wie es soll und hat er keinen nennenswerten Rost, poltert und schlägt Differential und / order Kardanwelle nicht: kaufen und instandhalten. Läuft er schon bei der Probefahrt nicht richtig oder hat 5-10 erkannte Fehler- Finger weg. Die anderen 20 findest Du nämlich erst, wenn Du eine Zeit mit fährst.
Wenn es das Budget zuläßt, kauf Dir die letzte Entwicklungsstufe ab 95 (Quattroporte IV und Ghibli ABS) mit statischer Zündung, der QP schon mit großer Hinterachse, beim Ghibli ab 96. Da verdient der Sicherungskasten schon seinen Namen, man kann wirklich flott unterwegs sein, auch in der Kurve und das ganze wirkt nicht wie aus dem Technikmuseum.
Und was oben schon gesagt wurde, etwas präzisiert: 60% Budget Kaufpreis, 30% Instandsetzung in Jahr 1+2, 10% in Jahr 3 zur Optimierung; danach ist er so, wie er sein soll und dann "nur "noch normale Wartung.
Viel Erfolg und hoffentlich auf bald hier im Rahmen einer Neuvorstellung! :-)
VG Veith
dann gebe ich auch noch aus Erfahrung wider: Habe 1997 meinen ersten Biturbo (Spider) von einem der "Spezialisten" gekauft und seitdem nie oder nur sehr kurzzeitig ohne Dreizack unterwegs gewesen. Darunter war der benannte frühe Spider als 2,0L 3V Einspritzer, danach folgten ein 2.24, parallel ein 2,5 Vergaser Coupe; später den Spider mit einem 2,8 3V Einspritzer mit Kat ausgestattet, dann ein 222 4V (2,8L 4V Verteiler), dann ein QP4 V8 Evo, dann und schlussendlich einen ABS-Ghibli 2.0. Ein bunter Querschnitt also über nahezu alle Motoren, Baujahre und Ausbaustufen.
Meine Einschätzungen (subjektiv, sicherlich) zu Spaßfaktor: Es gab keinen, der keinen Spaß gemacht hätte, auch wenn z.B. Handling und Motorisierung schon deutliche Unterschiede aufweisen.
Die Vergaser Autos sind vom Spritverbrauch und aufgrund der unzureichend gekühlten Turbos eigentlich heute nicht mehr fahrbar, auch wenn ich persönlich die frühen Coupes traumhaft finde. Egal ob 2L oder 2,5L, das ist cool aber teuer und immer kaputt.
2L oder 2,5/2,8 sind Geschmacksache. 2L ist mein bevorzugter Antrieb, ist agil und wider Erwarten haltbar, wenn er nicht sinnlos getreten wurde bzw. wird. 2,5/2,8 sind ähnlich haltbar und ähnlichen Voraussetzungen, viel Drehmoment aber wenig Agilität. Egal ob 3V oder 4V.
Wenn das Budget knapp ist lass die Finger von den 4V - um die wirklich in Schuss zu bringen, so dass die Autos Freude machen, bist Du schon sehr schnell ein paar viele Tausender los, vorausgesetzt, Du kennst einen Schrauber, der das ordentlich erledigt, sonst bist Du die Tausendr los, hast aber keinen Spaß.
Von V8 rede ich erst gar nicht, Ich habe in 10 Jahren nicht einen einzigen erlebt, der wirklich sauber gelaufen ist und länger gehalten hat (inkl. meinem Eigenen) - los, fallt jetzt alle über mich her - sieht aus wie ein Kunstwerk aber hält sein Versprechen nicht.
Ein 6-Zylinder Biturbo Einspritzer, der einmal richtig in Schuss ist und dann ordentlich warm und kalt gefahren, dessen Ventile eingestellt werden und der nicht länger mit Vollgas gefahren wird und keine Streifen auf die STraße malen muss, hält gut, macht viel Freude und mit dem kann man bedenkenlos auch größere Urlaubsfahrten unternehmen.
2,8 3V Kat und 5-Loch Fahrwerk (BJ 89-93) Autos kann man am unteren Ende des Budgets kaufen, wenn sie nicht verrübt sind. Am besten den Verkäufer die ersten 10km fahren lassen, dann weißt Du, was Sache ist. Belege hin- oder her, Historie hin- oder her: Ausgiebig fahren, hat er Leistung, tut alles halbwegs, wie es soll und hat er keinen nennenswerten Rost, poltert und schlägt Differential und / order Kardanwelle nicht: kaufen und instandhalten. Läuft er schon bei der Probefahrt nicht richtig oder hat 5-10 erkannte Fehler- Finger weg. Die anderen 20 findest Du nämlich erst, wenn Du eine Zeit mit fährst.
Wenn es das Budget zuläßt, kauf Dir die letzte Entwicklungsstufe ab 95 (Quattroporte IV und Ghibli ABS) mit statischer Zündung, der QP schon mit großer Hinterachse, beim Ghibli ab 96. Da verdient der Sicherungskasten schon seinen Namen, man kann wirklich flott unterwegs sein, auch in der Kurve und das ganze wirkt nicht wie aus dem Technikmuseum.
Und was oben schon gesagt wurde, etwas präzisiert: 60% Budget Kaufpreis, 30% Instandsetzung in Jahr 1+2, 10% in Jahr 3 zur Optimierung; danach ist er so, wie er sein soll und dann "nur "noch normale Wartung.
Viel Erfolg und hoffentlich auf bald hier im Rahmen einer Neuvorstellung! :-)
VG Veith

