08.04.2008 - 08:43
Es ist eine Illusion zu glauben, daß Preis gegenüber dem Endkunden und Qualität eines Öles in irgendeinem meßbaren Verhältnis zueinander stehen.
Wer mit den Usancen des Handels einigermaßen vertraut ist, lächelt nur milde über die Ansicht, daß Differenzen von mehreren 100 % etwas über den Wert der Ware aussagen. Fakt ist, daß die gängigen vollsynthetischen Ölsorten, die beim Händler um die Ecke in der Regel bei den Inspektionen dem Kunden für 16 - 24 EUR / l eingefüllt werden, bei eintsprechenden Abnahmemengen ab 10.000 l jährlich unter Berücksichtigung von Naturalrabatten irgendwo in der Gegend von 3 - 4 EUR liegen, die Spezialitäten ein wenig mehr.
Selbst ATU verdient also an seinen vollsynthetischen Ölen prächtig. Wer einmal in die Regale der us-amerikanischen Autoteileketten geschaut hat, wird sich sicherlich auch daran erinnern, daß es dort fast unmöglich ist, mehr als 8 USD / l zu bezahlen. Da mag es im Einzelfall Unterschiede in der Zusammensetzung geben, die auch die Herstellung ein wenig preiswerter macher, allerdings ist die Tendenz klar: beim Öl sind die Margen traumhaft und werden zur Quersubventionierung anderer Bereiche herangezogen.
Gerne behaupten Werkstätten, daß sie selbst für den Liter im Einkauf 12 EUR bezahlen. Das ist dann richtig, wenn das Unternehmen vom Öllieferanten ein entweder zinsloses oder zinsgünstiges Darlehen erhalten hat, welches über einen höheren Bezugsoreis über Bezugsmenge und Bezugsdauer getilgt wird. Hier unterscheidet sich die Ölwirtschaft nicht von den Gaststätten und deren Finanzierung über die Brauereien.
Es gibt sicherlich Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Produkten der diversen Anbieter und der Eignung für einen bestimmten Motorentyp. Auch ein ansich qualitativ hochwertiges Produkt kann für eine bestimmten Verwendungszweck die falsche Wahl sein. Die strikten Bindungen an bestimmte Betriebsstoffe ist nicht nur reines Marketing mit entsprechender Produktbindung. Bei einem Fahrzeug, bei dem ich mir allerdings noch Hoffnung auf Garantie oder Kulanz des Herstellers / Importeuers mache, würde ich allerdings nicht auf ein Produkt ausweichen, welches nicht vom Hersteller freigegeben ist. Das ist nach der mir von Maserati erteilten Auskunft im Jahre 2005 für den 3,2 l- Motor ausschließlich Selenia Racing. Das ist zwar einigermaßen schierig im Straßenhandel zu bekommen, allerdings völlig problemlos beim Alfa-Händler um die Ecke erhältlich. Sollte Maserati zwischenzeitlich durch die Ferrari-Anbindung auch Shell - Produkte freigegeben haben, dann erweitert sich die Auswahl.
Wer mit den Usancen des Handels einigermaßen vertraut ist, lächelt nur milde über die Ansicht, daß Differenzen von mehreren 100 % etwas über den Wert der Ware aussagen. Fakt ist, daß die gängigen vollsynthetischen Ölsorten, die beim Händler um die Ecke in der Regel bei den Inspektionen dem Kunden für 16 - 24 EUR / l eingefüllt werden, bei eintsprechenden Abnahmemengen ab 10.000 l jährlich unter Berücksichtigung von Naturalrabatten irgendwo in der Gegend von 3 - 4 EUR liegen, die Spezialitäten ein wenig mehr.
Selbst ATU verdient also an seinen vollsynthetischen Ölen prächtig. Wer einmal in die Regale der us-amerikanischen Autoteileketten geschaut hat, wird sich sicherlich auch daran erinnern, daß es dort fast unmöglich ist, mehr als 8 USD / l zu bezahlen. Da mag es im Einzelfall Unterschiede in der Zusammensetzung geben, die auch die Herstellung ein wenig preiswerter macher, allerdings ist die Tendenz klar: beim Öl sind die Margen traumhaft und werden zur Quersubventionierung anderer Bereiche herangezogen.
Gerne behaupten Werkstätten, daß sie selbst für den Liter im Einkauf 12 EUR bezahlen. Das ist dann richtig, wenn das Unternehmen vom Öllieferanten ein entweder zinsloses oder zinsgünstiges Darlehen erhalten hat, welches über einen höheren Bezugsoreis über Bezugsmenge und Bezugsdauer getilgt wird. Hier unterscheidet sich die Ölwirtschaft nicht von den Gaststätten und deren Finanzierung über die Brauereien.
Es gibt sicherlich Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Produkten der diversen Anbieter und der Eignung für einen bestimmten Motorentyp. Auch ein ansich qualitativ hochwertiges Produkt kann für eine bestimmten Verwendungszweck die falsche Wahl sein. Die strikten Bindungen an bestimmte Betriebsstoffe ist nicht nur reines Marketing mit entsprechender Produktbindung. Bei einem Fahrzeug, bei dem ich mir allerdings noch Hoffnung auf Garantie oder Kulanz des Herstellers / Importeuers mache, würde ich allerdings nicht auf ein Produkt ausweichen, welches nicht vom Hersteller freigegeben ist. Das ist nach der mir von Maserati erteilten Auskunft im Jahre 2005 für den 3,2 l- Motor ausschließlich Selenia Racing. Das ist zwar einigermaßen schierig im Straßenhandel zu bekommen, allerdings völlig problemlos beim Alfa-Händler um die Ecke erhältlich. Sollte Maserati zwischenzeitlich durch die Ferrari-Anbindung auch Shell - Produkte freigegeben haben, dann erweitert sich die Auswahl.
