Hallo Daniel,
ich denke, daß dieses (Luxus-) Problem vielen hier im Forum nicht ganz unbekannt ist. Da hat so jeder seine Tricks. Vielleicht kann sich der eine oder andere noch an die achtziger Jahre erinnern als die Firma Nordstadt (oder war es Arzt) in Norddeutschland neben manchem Fahrzeugumbau auch Langzeitfahrzeugeinlagerungen vermarktet haben.
Ohne jetzt einen Roman zu schreiben gilt heute auch bei den großen Museumsflotten, daß das Klima und Licht eine große Bedeutung haben. Aus diesen Quellen habe ich folgendes gelernt:
Klima:
Von wegen keine Luftfeuchtigkeit. Gerade die Innenausstattung, vor allem eine Lederinnenausstattung verträgt gerade keine Trockenheit. Das führt zu verstärkten Aushärtung und Versprödung. Temperaturschwankungen sind schlecht, weil sie sich als Kondenswasser niederschlagen können. Das greift insbesondere Hohlräume an.
Licht:
Je weniger, umso besser
Betriebsflüssigkeiten:
Auch bei stillgelegten Fahrzeugen immer wechseln. Besonders kritisch ist die Brems- und Hydraulikflüssigkeit. Letztere ist ganz besonders aggressiv.
Womit ich über die Jahre ganz gut gefahren bin:
Alle Autos sind immer am Ladegerät. Gerade bei moderneren Can Bus Fahrzeugen schalten sich die Steuergeräte zeitversetzt ab und sind damit stromlos, werden aber in bestimmten Zyklen angesteuert. Das geht eben nur, wenn die Batterie angeschlossen ist. Ich bilde mir ein, daß das der Lebensdauer der Bordelektrik / - elektronik gut tut.
Saisonkennzeichen habe ich nur an den Motorrädern, die Autos sind ganzjährig zugelassen. Ich habe mir die Pflicht auferlegt, keines der Autos über einen längeren Zeitraum "stillzulegen" sondern reihum immer mal zu nutzen. Passende Gelegenheiten finden sich immer wieder mal. Trotzdem wundere ich mich bei manchem Auto, wann ich zum letzten mal getankt habe.
Viele Grüße
Peter
P.S.: Kommsch du eigentlich au ausm Schwobaländle?
ich denke, daß dieses (Luxus-) Problem vielen hier im Forum nicht ganz unbekannt ist. Da hat so jeder seine Tricks. Vielleicht kann sich der eine oder andere noch an die achtziger Jahre erinnern als die Firma Nordstadt (oder war es Arzt) in Norddeutschland neben manchem Fahrzeugumbau auch Langzeitfahrzeugeinlagerungen vermarktet haben.
Ohne jetzt einen Roman zu schreiben gilt heute auch bei den großen Museumsflotten, daß das Klima und Licht eine große Bedeutung haben. Aus diesen Quellen habe ich folgendes gelernt:
Klima:
Von wegen keine Luftfeuchtigkeit. Gerade die Innenausstattung, vor allem eine Lederinnenausstattung verträgt gerade keine Trockenheit. Das führt zu verstärkten Aushärtung und Versprödung. Temperaturschwankungen sind schlecht, weil sie sich als Kondenswasser niederschlagen können. Das greift insbesondere Hohlräume an.
Licht:
Je weniger, umso besser
Betriebsflüssigkeiten:
Auch bei stillgelegten Fahrzeugen immer wechseln. Besonders kritisch ist die Brems- und Hydraulikflüssigkeit. Letztere ist ganz besonders aggressiv.
Womit ich über die Jahre ganz gut gefahren bin:
Alle Autos sind immer am Ladegerät. Gerade bei moderneren Can Bus Fahrzeugen schalten sich die Steuergeräte zeitversetzt ab und sind damit stromlos, werden aber in bestimmten Zyklen angesteuert. Das geht eben nur, wenn die Batterie angeschlossen ist. Ich bilde mir ein, daß das der Lebensdauer der Bordelektrik / - elektronik gut tut.
Saisonkennzeichen habe ich nur an den Motorrädern, die Autos sind ganzjährig zugelassen. Ich habe mir die Pflicht auferlegt, keines der Autos über einen längeren Zeitraum "stillzulegen" sondern reihum immer mal zu nutzen. Passende Gelegenheiten finden sich immer wieder mal. Trotzdem wundere ich mich bei manchem Auto, wann ich zum letzten mal getankt habe.
Viele Grüße
Peter
P.S.: Kommsch du eigentlich au ausm Schwobaländle?

