Das stimmt natürlich, was ihr da sagt. Ob ein Design wegweisend war, weiß man in der Regel erst viele Jahre später.
Das genügt ja aber nun nicht als Definition von 'gutem Design'. Was also macht gutes Design aus, wenn wir es retrospektiv betrachten ?
Ich lass einfach mal die Hosen runter und stelle meine persönlichen Automobildesignhighlights ( technisches / optisches Design ) hier rein.
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Ihr dürft mich gerne zerreissen :-)
Citroen DS 1955
Weil die DS als Gesamtkunstwerk einfach sensationell ist, sowohl technisch als auch optisch neue Themen setzte.
Zudem definiert die Göttin die Marke Citroen bis heute.
BMW neue Klasse 1961 und Alfa Romeo Giulia 1962
Weil es seither sportliche Mittelklasselimousinen gibt.
Viel Motor in wenig Auto - das haben BMW und Alfa fast zeitgleich erfunden.
Lamborghini Miura 1966
Weil er als technisches Konzept ( Mittelmotor ) das Ende der klassischen Sportwagenbauweise ( Frontmotor/Heckantrieb) markierte
Lamborghini Countach 1973
Weil er als optisches Konzept dann wenige Jahre später endgültig das Ende der "Sportwagenromantik" setzte
VW Golf I 1974
Weil seither endgültig klar ist, wie ein Mainstream-Wagen der unteren Mittelklasse konstruiert ist und auszusehen hat.
Natürlich gab es vorher Fahrzeuge zu dem Thema ( Austin Mini 1959 und Fiat 127 1971 als Kleinwagen) aber ich denke
erst der Golf 1 hat das wirklich "festgezurrt".
Mercedes-Benz S-Klasse W126 1979
Weil er die Themen Klarheit, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit anstelle von Opulenz in der Oberklasse platzierte und die entsprechenden
technischen Features ( Airbag, Beifahrerairbag, ABS, ASR, Dieselpartikelfilter, Crashtestverfahren) am oberen Ende der Preisskala
im Massenmarkt platzierte. Für mich ist der W126 das Bauhaus-Automobil schlechthin.
Mazda MX-5 1989
Weil es seither wieder unpraktische 2-sitzige Roadster gibt. Womöglich verdanken wir ihm den 4200 Spider ?
....
Was Bauhaus angeht: Natürlich ein Klassiker.
Wobei es natürlich Kritik am Bauhaus, speziell der Bauhausarchitektur gibt: Im Kern: Sie stelle die Funktion über den Menschen. Aber das ist hier nicht das Thema.
Generell sind Bauhaus = "pure Funktionalität und Verbot jeglicher Ornamentik" und Maserati = "Emotion statt Funktionalität!" meiner Meinung nach zumindest auf dieser
Ebene recht gegensätzliche Konzepte. Verwandtschaft findet man eher wenn man Bauhaus als Konzept des 'Kunsthandwerks' als Fortführung von 'Handwerk' betrachtet.
Jedenfalls dürfte es viele Maserati-Liebhaber geben die auch Bauhaus lieben. Eigenartig ? Egal. Wie gesagt: Anderes Thema (?)
Das genügt ja aber nun nicht als Definition von 'gutem Design'. Was also macht gutes Design aus, wenn wir es retrospektiv betrachten ?
Ich lass einfach mal die Hosen runter und stelle meine persönlichen Automobildesignhighlights ( technisches / optisches Design ) hier rein.
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Ihr dürft mich gerne zerreissen :-)
Citroen DS 1955
Weil die DS als Gesamtkunstwerk einfach sensationell ist, sowohl technisch als auch optisch neue Themen setzte.
Zudem definiert die Göttin die Marke Citroen bis heute.
BMW neue Klasse 1961 und Alfa Romeo Giulia 1962
Weil es seither sportliche Mittelklasselimousinen gibt.
Viel Motor in wenig Auto - das haben BMW und Alfa fast zeitgleich erfunden.
Lamborghini Miura 1966
Weil er als technisches Konzept ( Mittelmotor ) das Ende der klassischen Sportwagenbauweise ( Frontmotor/Heckantrieb) markierte
Lamborghini Countach 1973
Weil er als optisches Konzept dann wenige Jahre später endgültig das Ende der "Sportwagenromantik" setzte
VW Golf I 1974
Weil seither endgültig klar ist, wie ein Mainstream-Wagen der unteren Mittelklasse konstruiert ist und auszusehen hat.
Natürlich gab es vorher Fahrzeuge zu dem Thema ( Austin Mini 1959 und Fiat 127 1971 als Kleinwagen) aber ich denke
erst der Golf 1 hat das wirklich "festgezurrt".
Mercedes-Benz S-Klasse W126 1979
Weil er die Themen Klarheit, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit anstelle von Opulenz in der Oberklasse platzierte und die entsprechenden
technischen Features ( Airbag, Beifahrerairbag, ABS, ASR, Dieselpartikelfilter, Crashtestverfahren) am oberen Ende der Preisskala
im Massenmarkt platzierte. Für mich ist der W126 das Bauhaus-Automobil schlechthin.
Mazda MX-5 1989
Weil es seither wieder unpraktische 2-sitzige Roadster gibt. Womöglich verdanken wir ihm den 4200 Spider ?
....
Was Bauhaus angeht: Natürlich ein Klassiker.
Wobei es natürlich Kritik am Bauhaus, speziell der Bauhausarchitektur gibt: Im Kern: Sie stelle die Funktion über den Menschen. Aber das ist hier nicht das Thema.
Generell sind Bauhaus = "pure Funktionalität und Verbot jeglicher Ornamentik" und Maserati = "Emotion statt Funktionalität!" meiner Meinung nach zumindest auf dieser
Ebene recht gegensätzliche Konzepte. Verwandtschaft findet man eher wenn man Bauhaus als Konzept des 'Kunsthandwerks' als Fortführung von 'Handwerk' betrachtet.
Jedenfalls dürfte es viele Maserati-Liebhaber geben die auch Bauhaus lieben. Eigenartig ? Egal. Wie gesagt: Anderes Thema (?)
Grüsse Bernd
Biturbo SI ( R.I.P. )
Biturbo Spyder i
4200 Coupe Cambiocorsa
MB 500SE W126
Tesla Model S
Biturbo SI ( R.I.P. )
Biturbo Spyder i
4200 Coupe Cambiocorsa
MB 500SE W126
Tesla Model S

