hallo,
das habe ich zu hydro-klappern zusammen getragen:
Ob das Hydrokappern irgendwelche Folgen für den Motor hat.
Mit der Zeit verschleißen die Hydros und somit kann zuviel Öl aus dem Arbeitsraum entweichen. Da nun zuwenig oder gar kein Öl mehr im Arbeitsraum ist, wird Luft komprimiert (es herrscht keine starre Verbindung mehr).
Als Beispiel kann man seine Fahrradpumpe zur Hand nehmen. Wenn man die Öffnung zuhält und pumpt kann man die Kolbenstange trotzdem noch etwas bewegen. Wäre nun Wasser, Öl oder eine andere flüssigkeit in der Fahrradpumpe, könnte man drücken wie verrückt, es würde sich nichts bewegen.
Wenn man das Luftpumpenprinzip nun auf unseren Hydrostößel übeträgt, lässt sich folgends schlussfolgern.
Das Ventil öffnet später und es schließt früher. Dadurch verringert sich der Durchströmquerschnitt und die Motorleistung nimmt ab. Motorschäden können deswegen auch auftreten.
Nun noch definitiv die Antwort, warum es dann klappert:
Die Nocken haben eine sehr steile Ventilerhebungskurve, damit sie sehr schnell öffnen und wieder schließen. Jedoch muß das Ventil erst einmal sanft an diese heran geführt werden.
Sonst würde die Nockenwelle einem Hammerwerk gleichen.
Dazu geht die Nockenform vom Grundkreis erst einmal mit eine so genannte Anlauframpe los, bevor sie richtig steil wird.
Wenn nun der Stößel defekt ist beginnt die Ventilerhebung erst im steilen Bereich des Nockens. Das könnte man fast damit vergleichen, wenn eben ein Hammer drauf schlagen würde. Auch beim Schließen wieder holt sich das. Das Ventil wird nicht sanft in den Sitz abgesetzt, sondern schlägt mit hoher Geschwindigkeit in Ihn.
Sofern die Stößel sich aber nach dem Start wieder mit Öl füllen und Ihrer Funktion nachkommen, tritt der beschriebene Effekt nur beim starten / warmlaufen auf und ist nicht ganz so schlimm, wie wenn es immer und eben auch bei hohen Drehzahlen aufträte.
meine Frage wäre noch, wann werden die ketten oder schienen beim qp 5 gewechselt?
Grüße Uli
das habe ich zu hydro-klappern zusammen getragen:
Ob das Hydrokappern irgendwelche Folgen für den Motor hat.
Mit der Zeit verschleißen die Hydros und somit kann zuviel Öl aus dem Arbeitsraum entweichen. Da nun zuwenig oder gar kein Öl mehr im Arbeitsraum ist, wird Luft komprimiert (es herrscht keine starre Verbindung mehr).
Als Beispiel kann man seine Fahrradpumpe zur Hand nehmen. Wenn man die Öffnung zuhält und pumpt kann man die Kolbenstange trotzdem noch etwas bewegen. Wäre nun Wasser, Öl oder eine andere flüssigkeit in der Fahrradpumpe, könnte man drücken wie verrückt, es würde sich nichts bewegen.
Wenn man das Luftpumpenprinzip nun auf unseren Hydrostößel übeträgt, lässt sich folgends schlussfolgern.
Das Ventil öffnet später und es schließt früher. Dadurch verringert sich der Durchströmquerschnitt und die Motorleistung nimmt ab. Motorschäden können deswegen auch auftreten.
Nun noch definitiv die Antwort, warum es dann klappert:
Die Nocken haben eine sehr steile Ventilerhebungskurve, damit sie sehr schnell öffnen und wieder schließen. Jedoch muß das Ventil erst einmal sanft an diese heran geführt werden.
Sonst würde die Nockenwelle einem Hammerwerk gleichen.
Dazu geht die Nockenform vom Grundkreis erst einmal mit eine so genannte Anlauframpe los, bevor sie richtig steil wird.
Wenn nun der Stößel defekt ist beginnt die Ventilerhebung erst im steilen Bereich des Nockens. Das könnte man fast damit vergleichen, wenn eben ein Hammer drauf schlagen würde. Auch beim Schließen wieder holt sich das. Das Ventil wird nicht sanft in den Sitz abgesetzt, sondern schlägt mit hoher Geschwindigkeit in Ihn.
Sofern die Stößel sich aber nach dem Start wieder mit Öl füllen und Ihrer Funktion nachkommen, tritt der beschriebene Effekt nur beim starten / warmlaufen auf und ist nicht ganz so schlimm, wie wenn es immer und eben auch bei hohen Drehzahlen aufträte.
meine Frage wäre noch, wann werden die ketten oder schienen beim qp 5 gewechselt?
Grüße Uli
Sportlimousinen mit viel Dampf sind die Zukunft...aber das letzte Auto ist immer ein Kombi...

