1999, schneefreier März.
Ich beobachtete seit bereits 2,5 Jahren akribisch den Gebrauchtwagenmarkt für Maserati Ghibli in Italien.
Ich glaube ich kannte damals jeden gebrauchten Ghibli auf dem Italienischen Markt, lies mir jeden Monat die Zeitschrift Autosupermarket nach Deutschland senden.
Die Kohle war endlich angespart, der Kauf eines Ghibli stand endlich an.
Wie beim S Jahre zuvor wurde ne Route mit 5 zu besichtigenden Modellen geplant, in Milano bei einem Händler einer mit 32.000 Km und ein weiterer mit 45.000 Km, ein GT mit 9.000 Km in Firence (allerdings auch recht kostspielig), in Modena ein weiterer, …..
Angekommen in Milano, eine Art großes Parkhaus im Südosten des Stadtzentrums, LandRover/Rover Händler mit vielen Edelautos im Angebot, mehrere Ferrari BB, Lambo Diablos, Aston Martin und eben 2 Ghibli.
Der erste, ein blauer Serie 1, der 2te ein Silberner Serie mit 18 !!!! Zoll, komischen M14 Radbolzen und gefrästen Radmuttern (haben die nicht Radschrauben ???).
18 Zoll !!! den musste ich genauer anschauen.
Nach 30 Minuten umparkieren (4 Stockwerke in ner Art Parkhaus vollgestopft mit Gebrauchwagen) war der Silberne endlich im parterre auf ner Bühne.
Das Heck als der Parkierer vor mir die Abfahrt runterfuhr werde ich nie vergessen, nen unglaublichen negativen Sturz hinten, was is an der Karre nur anders ???
2 ältere Hilfslouis sagen die ganze zeit Coppa Coppa.
Was sollte das ??? (ein paar Wochen später wußte ich es).
Nach ca. 3 Stunden Durchsicht, endlich ne Probefahrt, leider mitten in Milano, alles geht, sieht also gut aus.
Erste Hand, 32.000 Km, sehr gepflegt.
Preisverhandlungen, recht schwierig, ein paar Millionen gehen doch. Lire versteht sich :).
Mein Anliegen, ich möchte die Originalfelgen dabei haben weil die 18 Zöller wohl beim TÜV problematisch sein könnten, wird mit "wir suchen die" erwiedert.
Leider finden die nichts, auch meine Hilfe bringt uns nicht weiter, etliche Reifen und Felgensätze in diversen Abstellecken/räumen bringen kein Ergebnis.
Da holt er den blauen runter, die 2 Louis wollen den aufbocken (am Rahmen) was dann mein Vater und ich machen damit der heile bleibt, die Felgen werden kurzerhand abgeschraubt und mir an die Alfetta gestellt.
Am nächsten Tag wieder per Notar den Kauf abgewickelt und ab nach Hause, die ersten Kilometer, unglaublich.
Vor dem Bernardino "Check engine"
Na toll.
Zuhause am nächsten Tag nochmal schnell ne Probefahrt vor Abgabe der roten Nummern, Check engine wieder weg, an der Ampel im 2ten sanft beschleunigt, das Heck geht weg, Reifenschaden hinten, innen total zerfetzt !!!
Bis die Karre dann zuhause war, eine Tortour.
Also hab ich die anderen Felgen aufgezogen, nur haben die den falschen LK, zum stellen sollte es gehen.
Dann kam der Schock !!!
Die 18 Zoll entpuppten sich als Schrott, 1 hintere Felge mit 13 haarrissen innen im Bett, die 2 vorderen mit 4 und 5 Rissen.
Nach Wochen der Sucherei, damals noch ohne Internet (wie ging das denn ?) wurde ich fündig und bestellte für ein Vermögen die Apollos in 8,5 und 10 x 18.
Und dann kam alles raus.
Die 18 Zoll sind die Open Cup Felgen vom 96er Evo, qualitativ totaler Müll, Risse innen Standard, schon einige Abflüge von Ghiblis wegen der Felgen.
Ich telefonierte in der Zeit auch mit dem Vorbesitzer, ein 62 jähriger Optiker, SL und 911 als Alltagswagen, der Ghibli war das Drittauto.
Nach nem Umbau im Werk auf Open Cup Technik mit Steuergeräten, Bilstein Gewindefahrwerk (deswegen so tief und der Sturz), Stabis, Unterfahrschutz, Domstrebe war Ihm die Karre zu unkonfortabel (kostete ja nur über 25.000 Mark) und er entschloß sich den zu verkaufen. Ich solle vorsichtig sein mit dem hohen Ladedruck sagte er noch und wünschte mir alles Gute mit dem Auto.
Da waren die kaputten Felgen recht schnell vergessen und ich bereue den Kauf bis heute nicht.
Daniel
Ich beobachtete seit bereits 2,5 Jahren akribisch den Gebrauchtwagenmarkt für Maserati Ghibli in Italien.
Ich glaube ich kannte damals jeden gebrauchten Ghibli auf dem Italienischen Markt, lies mir jeden Monat die Zeitschrift Autosupermarket nach Deutschland senden.
Die Kohle war endlich angespart, der Kauf eines Ghibli stand endlich an.
Wie beim S Jahre zuvor wurde ne Route mit 5 zu besichtigenden Modellen geplant, in Milano bei einem Händler einer mit 32.000 Km und ein weiterer mit 45.000 Km, ein GT mit 9.000 Km in Firence (allerdings auch recht kostspielig), in Modena ein weiterer, …..
Angekommen in Milano, eine Art großes Parkhaus im Südosten des Stadtzentrums, LandRover/Rover Händler mit vielen Edelautos im Angebot, mehrere Ferrari BB, Lambo Diablos, Aston Martin und eben 2 Ghibli.
Der erste, ein blauer Serie 1, der 2te ein Silberner Serie mit 18 !!!! Zoll, komischen M14 Radbolzen und gefrästen Radmuttern (haben die nicht Radschrauben ???).
18 Zoll !!! den musste ich genauer anschauen.
Nach 30 Minuten umparkieren (4 Stockwerke in ner Art Parkhaus vollgestopft mit Gebrauchwagen) war der Silberne endlich im parterre auf ner Bühne.
Das Heck als der Parkierer vor mir die Abfahrt runterfuhr werde ich nie vergessen, nen unglaublichen negativen Sturz hinten, was is an der Karre nur anders ???
2 ältere Hilfslouis sagen die ganze zeit Coppa Coppa.
Was sollte das ??? (ein paar Wochen später wußte ich es).
Nach ca. 3 Stunden Durchsicht, endlich ne Probefahrt, leider mitten in Milano, alles geht, sieht also gut aus.
Erste Hand, 32.000 Km, sehr gepflegt.
Preisverhandlungen, recht schwierig, ein paar Millionen gehen doch. Lire versteht sich :).
Mein Anliegen, ich möchte die Originalfelgen dabei haben weil die 18 Zöller wohl beim TÜV problematisch sein könnten, wird mit "wir suchen die" erwiedert.
Leider finden die nichts, auch meine Hilfe bringt uns nicht weiter, etliche Reifen und Felgensätze in diversen Abstellecken/räumen bringen kein Ergebnis.
Da holt er den blauen runter, die 2 Louis wollen den aufbocken (am Rahmen) was dann mein Vater und ich machen damit der heile bleibt, die Felgen werden kurzerhand abgeschraubt und mir an die Alfetta gestellt.
Am nächsten Tag wieder per Notar den Kauf abgewickelt und ab nach Hause, die ersten Kilometer, unglaublich.
Vor dem Bernardino "Check engine"
Na toll.
Zuhause am nächsten Tag nochmal schnell ne Probefahrt vor Abgabe der roten Nummern, Check engine wieder weg, an der Ampel im 2ten sanft beschleunigt, das Heck geht weg, Reifenschaden hinten, innen total zerfetzt !!!
Bis die Karre dann zuhause war, eine Tortour.
Also hab ich die anderen Felgen aufgezogen, nur haben die den falschen LK, zum stellen sollte es gehen.
Dann kam der Schock !!!
Die 18 Zoll entpuppten sich als Schrott, 1 hintere Felge mit 13 haarrissen innen im Bett, die 2 vorderen mit 4 und 5 Rissen.
Nach Wochen der Sucherei, damals noch ohne Internet (wie ging das denn ?) wurde ich fündig und bestellte für ein Vermögen die Apollos in 8,5 und 10 x 18.
Und dann kam alles raus.
Die 18 Zoll sind die Open Cup Felgen vom 96er Evo, qualitativ totaler Müll, Risse innen Standard, schon einige Abflüge von Ghiblis wegen der Felgen.
Ich telefonierte in der Zeit auch mit dem Vorbesitzer, ein 62 jähriger Optiker, SL und 911 als Alltagswagen, der Ghibli war das Drittauto.
Nach nem Umbau im Werk auf Open Cup Technik mit Steuergeräten, Bilstein Gewindefahrwerk (deswegen so tief und der Sturz), Stabis, Unterfahrschutz, Domstrebe war Ihm die Karre zu unkonfortabel (kostete ja nur über 25.000 Mark) und er entschloß sich den zu verkaufen. Ich solle vorsichtig sein mit dem hohen Ladedruck sagte er noch und wünschte mir alles Gute mit dem Auto.
Da waren die kaputten Felgen recht schnell vergessen und ich bereue den Kauf bis heute nicht.
Daniel

