08.05.2013 - 11:10
Hello Muti,
Lackierer in deiner Nähe kann ich dir leider nicht empfehlen, aber eine grundsätzliche Überlegung:
Du schreibst, dass der Lack da und dort einige kleine Schäden hat, Lack ist schwarz ohne metallic-Effekt.
In dem Fall würde ich heutzutage die schadhaften Stellen mit "Spot-Repair" bzw. "Smart-Repair" beilackieren lassen, und den restlichen Lack aufbereiten lassen mit Politur und Versiegelung.
Die Techniken und Materialien sind heute so ausgereift, und die Jungs so virtuos in ihrem Handwerk - ich habe da in der letzten Zeit immer wieder perfekte Ergebnisse gesehen.
Ich weis leider nicht wie die Situation bei dir in der Nähe ist, aber hier im Raum Köln ist das Angebot an Dienstleistern inzwischen gut und vielfältig.
Zweiter Gedanke: Der Preisvorteil ist immens. Ganzlackierung vom Profi mit Rechnung ab 5000,- Euro aufwärts, Lack komplett aufbereiten 1000,- bis 2000,-. Korrigiert mich, wenn ihr andere Erfahrungen gemacht habt.
Dritte Überlegung: Heutzutage hätte ich leider kein gutes Gefühl mehr, wenn da irgendwelche Grobmotoriker in einer "Fachwerkstatt" mein Auto halb in die Einzelteile zerlegen, und nach der Lackierung wieder zusammenschustern. Da brechen Haltelaschen von Verkleidungen ab, werden Schrauben verwechselt/vergessen, Scheiben schief eingesetzt, Dichtgummis sitzen nicht mehr so gut wie früher. Dafür findet man dann schwarze Fingerabdrücke auf dem cremefarbigen Leder wieder. Habe ich alles erlebt, u.a. in sogenannten "Vertragswerkstätten" mit 110,- Euro Stundensatz. Kann ja sein, dass es die Werkstatt gibt, die perfekt und spurlos arbeitet, allerdings ich habe sie noch nicht kennengelernt. Ärger ist also beinahe vorprogrammiert.
Dritter Gedanke: Angenommen, Du lässt das Auto für viel Geld komplett lackieren. Was machst Du, wenn nach kurzer Zeit der erste Kratzer in der Tür ist? a) Du gehst doch zum Aufbereiter wegen Smart-Repair? b) Du "sammelst" die Kratzer bis zur nächsten Ganzlackierung?
Viel Erfolg jedenfalls,
Martin
Quattroporte 2.8, #384
Lackierer in deiner Nähe kann ich dir leider nicht empfehlen, aber eine grundsätzliche Überlegung:
Du schreibst, dass der Lack da und dort einige kleine Schäden hat, Lack ist schwarz ohne metallic-Effekt.
In dem Fall würde ich heutzutage die schadhaften Stellen mit "Spot-Repair" bzw. "Smart-Repair" beilackieren lassen, und den restlichen Lack aufbereiten lassen mit Politur und Versiegelung.
Die Techniken und Materialien sind heute so ausgereift, und die Jungs so virtuos in ihrem Handwerk - ich habe da in der letzten Zeit immer wieder perfekte Ergebnisse gesehen.
Ich weis leider nicht wie die Situation bei dir in der Nähe ist, aber hier im Raum Köln ist das Angebot an Dienstleistern inzwischen gut und vielfältig.
Zweiter Gedanke: Der Preisvorteil ist immens. Ganzlackierung vom Profi mit Rechnung ab 5000,- Euro aufwärts, Lack komplett aufbereiten 1000,- bis 2000,-. Korrigiert mich, wenn ihr andere Erfahrungen gemacht habt.
Dritte Überlegung: Heutzutage hätte ich leider kein gutes Gefühl mehr, wenn da irgendwelche Grobmotoriker in einer "Fachwerkstatt" mein Auto halb in die Einzelteile zerlegen, und nach der Lackierung wieder zusammenschustern. Da brechen Haltelaschen von Verkleidungen ab, werden Schrauben verwechselt/vergessen, Scheiben schief eingesetzt, Dichtgummis sitzen nicht mehr so gut wie früher. Dafür findet man dann schwarze Fingerabdrücke auf dem cremefarbigen Leder wieder. Habe ich alles erlebt, u.a. in sogenannten "Vertragswerkstätten" mit 110,- Euro Stundensatz. Kann ja sein, dass es die Werkstatt gibt, die perfekt und spurlos arbeitet, allerdings ich habe sie noch nicht kennengelernt. Ärger ist also beinahe vorprogrammiert.
Dritter Gedanke: Angenommen, Du lässt das Auto für viel Geld komplett lackieren. Was machst Du, wenn nach kurzer Zeit der erste Kratzer in der Tür ist? a) Du gehst doch zum Aufbereiter wegen Smart-Repair? b) Du "sammelst" die Kratzer bis zur nächsten Ganzlackierung?
Viel Erfolg jedenfalls,
Martin
Quattroporte 2.8, #384

