11.09.2011 - 20:43
Hallo, Josef!
Wohin ein guter Anwalt fliegt, weiß ich nicht.
Aber ich weiß, wohin ein Anwalt fliegt, der, ob gut oder schlecht, nicht nur bei Autos das nicht ganz Alltägliche sucht, ohne gleich fünf- oder zehntausend Euros aus dem Säckel holen zu müssen: nach La Gomera.
Im Ernst:
La Gomera ist die zweitkleinste Insel der Kanaren und vom Massentourismus verschont geblieben, weil es dort nur wenige, kurze, dazu noch schwarzsandige Strände gibt (also nix für einen Badeurlaub) und man - ach herrje - zuerst nach Teneriffa fliegen und dann nach La Gomera übersetzen muss (Was ich immer wieder spannend finde, für die typischen Touris aber viiiiel zu anstrengend ist); La Gomera hat zwar - leider - mittlerweile auch einen Flughafen, die Direktflüge dorthin sind aber dünn gesät.
Der Massentourist ist dort nicht anzutreffen - wenn doch, ärgert er sich über die Wahl seines Urlaubsziels und kehrt nicht wieder dorthin zurück. Anzutreffen sind dafür Individualurlauber, die Ruhe und wirkliche Entspannung suchen, andererseits ein Bedürfnis nach - wenn auch kurzweiliger - Einfachheit haben. Viele von ihnen sind dort - teilweise vor Jahrzehnten - hängengeblieben, und wenn man sie kennenlernt, bezeichnen sie ihre Entscheidung als die beste ihres Lebens.
Auf La Gomera wird gewandert, durch Schluchten (sog Barrancos), auf Berge, durch Palmenhaine und den einzig noch vorhandenen Lorbeerurwald Europas (mit Lorbeerwald soll vor Millionern von Jahren die ganze Erde bestanden gewesen sein). Man wandert stundenlang, manchmal den ganzen Tag über, ohne auf Menschen zu treffen. Maultiere und Esel kreuzen ab und zu den Weg, kommen zu den Menschen und holen sich ihre Streicheleinheiten ab.
Die sog. Gomeros, ursprünglich südamerikanische Einwanderer, haben eine vorzügliche, wenn auch einfache Küche (v. a. viel frischer Fisch aus dem Atlantik, variiert sowohl - zusammen mit Gemüse als auch Obst) zu bieten. Getrunken werden spanischer Wein und - köstlicher - südamerikanischer Rum. Und wer - was auf mich nicht zutrifft - Haschisch oder Marihuana raucht, wähnt sich dort im Paradies, weil - so scheint es - jeder dort kifft.
Ich fliege - seit Jahren - mindestens einmal pro Jahr dorthin und fühle mich danach wie neu geboren.
So, jetzt höre ich besser auf zu schwärmen, sonst tummelt sich bald das ganze Forum dort ;o)
Und was macht Dein Anwalt auf dem Mond? Hat er so schlechte Arbeit gemacht?
Viele Grüße,
Uli
Wohin ein guter Anwalt fliegt, weiß ich nicht.
Aber ich weiß, wohin ein Anwalt fliegt, der, ob gut oder schlecht, nicht nur bei Autos das nicht ganz Alltägliche sucht, ohne gleich fünf- oder zehntausend Euros aus dem Säckel holen zu müssen: nach La Gomera.
Im Ernst:
La Gomera ist die zweitkleinste Insel der Kanaren und vom Massentourismus verschont geblieben, weil es dort nur wenige, kurze, dazu noch schwarzsandige Strände gibt (also nix für einen Badeurlaub) und man - ach herrje - zuerst nach Teneriffa fliegen und dann nach La Gomera übersetzen muss (Was ich immer wieder spannend finde, für die typischen Touris aber viiiiel zu anstrengend ist); La Gomera hat zwar - leider - mittlerweile auch einen Flughafen, die Direktflüge dorthin sind aber dünn gesät.
Der Massentourist ist dort nicht anzutreffen - wenn doch, ärgert er sich über die Wahl seines Urlaubsziels und kehrt nicht wieder dorthin zurück. Anzutreffen sind dafür Individualurlauber, die Ruhe und wirkliche Entspannung suchen, andererseits ein Bedürfnis nach - wenn auch kurzweiliger - Einfachheit haben. Viele von ihnen sind dort - teilweise vor Jahrzehnten - hängengeblieben, und wenn man sie kennenlernt, bezeichnen sie ihre Entscheidung als die beste ihres Lebens.
Auf La Gomera wird gewandert, durch Schluchten (sog Barrancos), auf Berge, durch Palmenhaine und den einzig noch vorhandenen Lorbeerurwald Europas (mit Lorbeerwald soll vor Millionern von Jahren die ganze Erde bestanden gewesen sein). Man wandert stundenlang, manchmal den ganzen Tag über, ohne auf Menschen zu treffen. Maultiere und Esel kreuzen ab und zu den Weg, kommen zu den Menschen und holen sich ihre Streicheleinheiten ab.
Die sog. Gomeros, ursprünglich südamerikanische Einwanderer, haben eine vorzügliche, wenn auch einfache Küche (v. a. viel frischer Fisch aus dem Atlantik, variiert sowohl - zusammen mit Gemüse als auch Obst) zu bieten. Getrunken werden spanischer Wein und - köstlicher - südamerikanischer Rum. Und wer - was auf mich nicht zutrifft - Haschisch oder Marihuana raucht, wähnt sich dort im Paradies, weil - so scheint es - jeder dort kifft.
Ich fliege - seit Jahren - mindestens einmal pro Jahr dorthin und fühle mich danach wie neu geboren.
So, jetzt höre ich besser auf zu schwärmen, sonst tummelt sich bald das ganze Forum dort ;o)
Und was macht Dein Anwalt auf dem Mond? Hat er so schlechte Arbeit gemacht?
Viele Grüße,
Uli
